Auswandern & Leben auf den Philippinen

Wohnung finden auf den Philippinen

Im digitalen Zeitalter ist es verständlich, das man für eine Wohnungssuche auf den Philippinen erst mal im Internet sein Glück versucht. Leider wird man dort kaum fündig werden, lediglich einige teure Apartments oder Condoeinheiten, meistens in den größeren Städten, sind über das Internet aufzutreiben.

Um günstig ein kleines Haus oder eine Wohnung zu finden, ist es erforderlich, dass man vor Ort auf die Suche geht. Ein Filipino, der irgendwo ein kleines Häuschen oder eine Wohnung zu vermieten hat, wird dafür kaum eine Internetseite erstellen um einen Mieter zu finden.

Da wird stattdessen einfach draußen am Haus ein Schild aufgehängt: "For Rent" oder "For Sale" und fertig ist die Laube. Irgendwann wird schon jemand vorbeikommen.
Es sollte also jedem einleuchten, das man diese Häuser oder Wohnungen von Privat nicht im Internet finden wird.

Was man im Internet findet, sind manchmal Angebote komerzieller Anbieter, die aber hauptsächlich nur in den größeren Städten einige (teuere) Apartments in Kondominiums oder anderen, meist häßlichen Wohnblöcken anbieten.

Häuser zum Vermieten auf Panglao Island, Bohol
Diese Wohneinheiten zum Vermieten, fand ich bei einer Rundfahrt auf Panglao, Bohol, nicht weit vom Alona Beach.
In der näheren Umgebung gab es noch mehr davon.


Um ein Haus auf den Philippinen zu mieten sucht man sich also zuerst mal grob ein schönes Plätzchen bzw. eine schöne Insel aus und geht dann direkt vor Ort per Auto oder Moped auf die Suche. Dabei hält man dann nach den genannten Schildern Ausschau. Für die ersten Tage, bis man was gefunden hat , kann man sich ja problemlos in ein Hotel einmieten, ansonsten gibt es selbst in der tiefsten Provinz in den größeren Orten sogenannte Lodging Houses, wo man preiswert für ein paar Tage wohnen kann.

Um möglichst schnell eine passende Unterkunft für einen längeren Zeitraum zu finden, sollte man auch ein bißchen rumfragen. An den Touristenorten bei den (deutschen) Restaurants und Tauchschulen, ansonsten bei den Taxifahrern, Mopedtaxis, usw. Irgendwer hat sicher den richtigen Tipp auf Lager, wo gerade etwas frei ist.


Es kann sein, daß so ein philippinisches Haus, wenn man denn eines gefunden hat, nicht so ganz dem europäischen Standart entspricht. Häuser auf den Philippinen sind oft von außen nicht verputzt, die Wände sind innen wie außen nicht gestrichen und im Badezimmer steht womöglich ein Plumsklo!

Wenn man es allerdings wirklich über einen längeren Zeitraum mieten will, kann man es für einen relativ geringen Betrag ein wenig aufpeppen: Boden fliesen, Wände streichen, ein andere Klo einbauen, der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Die Kosten muß man freilich selber übernehmen, man kann im günstigsten Fall einen Mieterlaß mit dem Eigentümer aushandeln, wenn man das Haus ein wenig modernisiert.


Mietkosten auf den Philippinen

Ein einfaches, kleines Haus in der Provinz gibt es schon ab ca. 3500,- Peso/Monat zum Mieten. Apartments und Kondminium Einheiten in den Städten beginnen etwa bei 10 000 oder 15 000,- Peso. Nach oben sind da kaum Grenzen gesetzt.

Die Wohnungen in dem Reihenhaus auf dem Bild oben, kosten ca. 20.000 Peso oder mehr im Monat, geschätzt. Ich habe den Vermieter nicht angetroffen und nur eine Nachbarin gefragt. Ausschlaggebend für den Preis ist hier sicherlich der europäische Baustil und die Nähe zum Alona Beach.