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Manila Airport

Wenn Gäste aus fernen Ländern anreisen, ist der Hauptflughafen eines Landes das Erste was die Gäste von einem Land sehen. Dementsprechend haben die meißten Länder, auch in Asien, ihre internationalen Flughäfen zu einer Art Erlebniswelt ausgebaut. Restaurants, Shopping Center und sogar einen Swimmingpool (Singapur), findet man zum Beispiel in Singapur, Bangkok, Kuala Lumpur usw. aber nicht in Manila.

Der internationale Flughafen in Manila gleicht dagegen eher einem Gefängnis, in das man nur hereinkommt, wenn man ein gültiges Ticket vorweisen kann. Schon beim Betreten des Gebäudes wird das Gepäck geröntgt, die Papiere kontrolliert und auch die Personen müssen bereits hier durch den üblichen Scanner, ohne Gürtel, Jacke und Geldbörse, versteht sich.

Ein deutscher Mitbürger hat sich vor ein paar Jahren derart über die Kontrollen aufgeregt, das er dabei die Hose runtergelassen hat und daraufhin erst mal für ein paar Tage im Knast landete.

Von Verwandten und Bekannten, die einen vielleicht zum Flughafen gebracht haben, muß man sich also bereits draußen verabschieden, rein kommen die nämlich nicht.

Hinter der Eingangskontrolle am Terminal 1 verbirgt sich eine relativ kleine Wartehalle, wo man sich dann in die Schlangen am Check In einreihen kann. Wehe dem, der zu früh mit einem anderen Flug in Manila angekommen ist und noch ein paar Stunden warten muß, bis überhaupt mal der Check In Schalter aufmacht.

Manila Airport
Erstellt mit dem MS Flight Simulator! Der Manila Airport von oben. So weit liegen die Terminals auseinander

Es gibt am Terminal 1 keinen Schalter, wo man sein Gepäck für ein paar Stunden abgeben und noch in die Stadt gehen könnte. Auch mit Sitzgelegenheiten ist es eher schlecht bestellt.

Gepäckaufbewarung am Flughafen Manila

Wenn man wirklich einmal mehrere Stunden auf den nächsten Flug in Manila warten muß, kann man sein Gepäck auch mit in die Mall of Asia nehmen. Auch dort gibt es einen Schalter für eine unbegrenzte Anzahl an Gepäckstücken. Die Mall of Asia ist ein riesiges Einkaufszentrum, wo man locker ein paar Stunden verbringen kann und liegt nur 10 Minuten oder ca. 150 Peso per Taxi vom Airport entfernt.

Manila Airport Tax (Flughafensteuer)

(Flughafensteuer): Die muß man auch noch bezahlen (550 Peso) , bevor man nach dem Einchecken in den Transit & Duty Free Bereich darf.

Ankunft in Manila:

Der Flughafen in Manila besteht aus 4 Terminals und die Passagiere fast aller internationalen Flüge mit ausländischen Airlines, landen erstmal am alten Terminal 1! Da geht es dann zunächst durch die Ausweiskontrolle und anschließend zum Gepäckband. Immerhin sind die Trolleys dort jetzt umsonst, vor einigen Jahren hat man hier schon 2 US$ dafür kassiert. Gleich hinter den Gepäckbändern befinden sich einige Bankschalter und Money Changer wo man sich erstmal ein paar Pesos für Taxi und Hotel eintauschen kann. Die Wechselrate ist hier nicht unbedingt die Beste, also nicht gleich alles auf einmal umtauschen.

Wenn man dann aus dem klimatisierten Gebäude ins Freie tritt, wird man erstmal von der tropischen Wärme und der hohen Luftfeuchtigkeit erschlagen. Außerdem warten zahlreiche Schlepper auf die Pasagiere, die einem Taxis, Busse oder irgendwelche Hotels andrehen wollen und dafür natürlich Komission kassieren.

Nachdem man das Gebäude also verlassen hat, befindet sich am linken Ende der Stand für die "Meter Taxis" und am rechten Ende des Gebäudes gibt es einen kostenlosen Shuttlebus, der die Leute alle 20 Minuten oder so, zu den Terminals 2 und 3 bringt.

Dieser Shuttlebus startet am Terminal 1 im Ankunftsbereich, bei den beiden anderen Terminals muß man sich aber in den Abflugbereich begeben, wenn man da zusteigen möchte. Die Leute, die einem helfen das Gepäck in den Bus hieven, freuen sich über ein Trinkgeld von 20 Peso oder so...

Im Abflugbereich der Terminals 2 und 3 gibt es dafür auch noch einen privat betriebenen Shuttlebus, der den Transfer für 50,- Peso pro Person erledigt.

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Die 4 Terminals am Flughafen Manila

Wie schon gesagt, besteht der Flughafen in Manila aus 4 Terminals. Am alten Terminal 1 fliegen alle ausländischen Airlines ab, Terminal 2 händelt alle Flüge der Philippine Airlines und am Terminal 3 gehen alle anderen großen philippinischen Airlines ab, sowohl für Inlandsflüge als auch für internationale Flüge.
Schließlich gibt es noch das alte Domestic Terminal, wo die Air Asia abfliegt und vielleicht ein paar weitere, kleinere Airlines.

Obwohl das T2 erst ein paar Jahre alt ist, ist es doch genau so einfach und karg aufgebaut wie das alte Terminal 1 und gleicht eher einer Bahnhofshalle denn einem Flughafen. Lediglich im T3 hat man offensichtlich etwas moderne Architektur und Ambiente beim Bau mit einfließen lassen. Die Terminals sind außerdem zuweit voneinander entfernt, als das man zu Fuß von einem ins andere Terminal gehen könnte. Besonders zum Terminal 3 muß man praktisch den ganzen Flughafen umkreisen um hinzugelangen. Eine Taxifahrt von T1 nach T3 kann da schonmal bis zu 20 Minuten dauern, zum T2 sind es aber nur ein paar hundert Meter. Für den Transfer zwischen den Terminals sollte man immer den kostenlosen Shuttlebus benutzen, ansonsten muß man aufpassen, dass man nicht von den Taxifahrern um 500 Peso erleichtert wird. Bei einer Fahrt vom T1 nach T2 würde das Taximeter kaum mehr als 50 oder 60 Peso anzeigen, nach T3 dürften es vieleicht 100 bis 150 sein. Dementsprechend sollte also auch der Preis sein, den man auf jeden Fall vorher mit dem Fahrer aushandeln sollte.

Abflug Manila:

Wenn man die Philippinen wieder richtung Heimat verlassen will oder muß, geschieht das meistens über das Terminal 1. Wegen dem schon erwähnten Mangel an Sitz- und sonstigen Unterhaltungsmöglichkeiten, sollte man so spät am Flughafen ankommen wie nur irgend möglich aber doch noch früh genug um evetuelle Verzögerungen beim Personencheck beim Betreten des Gebäudes auszugleichen. Nach dem Einchecken bezahlt man dann die obligatorischen 550 Peso Airport Tax und darf dann, nach der Passkontrolle, in den Abflugbereich eintreten. Hier gibt es einen kleinen Duty Free Shop und ein paar kleine Snackbuden, wo man sich evtl. noch ein Sandwich oder eine Cola genehmigen kann. Vorsicht ist hier auch noch am Bankschalter geboten, wenn man die letzten, verbliebenen Pesos umtauschen möchte. Die Angestellten dort geben nämlich gerne nur gerade und auf Papiergeld abgerundete Eurobeträge raus und behalten die restlichen Pesos, die für sich bei jedem Umtausch ergeben, für sich. Das können beim Euroumtausch schon mal bis zu ca. 300 Peso sein, bei ein paar tausend Passagieren am Tag läppert sich da einiges zusammen.