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Haus & Land mieten auf den Philippinen

Im Gegensatz zum Land kaufen in den Philippinen, ist das Mieten eines Stück Land meiner Meinung nach die sichere Methode weil es einfach auch die vom Gesetz her legale Möglichkeit ist. Billiger ist das meistens nicht, da das Mieten für den Filipino einem Kauf gleichgesetzt ist. In den meisten Fällen zahlt man also den "Kaufpreis" als Miete im voraus.

Das ist natürlich anders, wenn man etwa ein Haus nur auf eine bestimmte (kürzere) Zeit mieten will, da zahlt man die Miete je nach Vereinbarung monatlich oder jährlich.

Ein Ausländer kann und darf auf den Philippinen ein Stück Land (privat) für 25 Jahre mieten, mit einer Option für weitere 25 Jahre. Das dürfte in den meisten Fällen auch ausreichen. Für Ländereien mit kommerzieller Nutzung (Hotel, Resort, Farm etc.) gilt die gleiche Regel, jedoch mit 50 Jahren mieten und Option auf weitere 25 Jahre.

Ebenso darf man auf dieses gemietete Land auch ein Haus bauen und es sein Eigen nennen.

Es empfiehlt sich auch hier dringend, den Mietvertrag über einen Anwalt zu erstellen und insbesondere überprüfen zu lassen, ob der vermeitliche Vermieter auch wirklich der Landbesitzer ist. (siehe Landkauf)

Außerdem sollte im Vertrag vereinbart werden, ob das Land weiter vermietet, bzw. der Vertrag an eine andere Person weitergegeben werden kann.

Haus mieten: Auf den Philippinen ist es üblich, daß, wenn man etwa ein Haus mietet und dieses renoviert, zumindest ein Teil der Renovierungskosten auf den Mietpreis angerechnet werden können.
Aber die Filipinos sind da pfiffig: Nach ein paar angerechneten, mietfreien Monaten zahlt man dann plötzlich mehr Miete, weil das Haus ja jetzt auch mehr Wert ist. Wer also etwa den Fußboden verfließen will, sollte die genauen Bedingungen mit dem Vermieter vorher aushandeln.